Ich bin kein Körper – ich bin frei
Denn ich bin nach wie vor wie Gott mich schuf.
Alleine diese Aussage des Kurses in Wundern kann schon großen Widerstand hervorrufen. Doch halte kurz inne, bevor du dem Verstand die Führung überlasst (der du ja übrigens auch nicht bist) und alle möglichen Argumente für die Bestätigung deine Körperdasein rausholst.
Natürlich hast du einen Körper, aber ich bin mir sicher, dass du weißt, dass du weit mehr als dieser Körper bist.
Weit mehr als wir mit unserem Erbsenverstand erfassen können. Weit mehr als die Aura-Schichten, die ja schon lange technisch visualisiert werden können.
Aber darum geht es in diesem Blog nicht – es geht um die Ursache allen Leids, wie es bereits in vielen Traditionen „gelehrt“ wird.
Wir fühlen uns getrennt
Der Ursprung/das Urtrauma allen Leids ist die vermeintliche Trennung von der göttlichen Quelle, von der Urquelle, von der es in Wahrheit keine Trennung geben kann, sonst würde kein Leben, kein energetischer Ausdruck existieren.
Doch (fast) jeder Mensch hat dieses Gefühl immer wieder, dass etwas fehlt, das Gefühl der unbestimmten Traurigkeit, der Ein-sam-keit. Des nicht vollständig Seins.
Es ist nicht wichtig zu wissen, wodurch und wann wir uns von unserem Bewusstsein der Allverbundenheit getrennt haben.
Ich möchte dennoch aufzeigen, was dadurch entstanden ist: Religionen, die Menschen zu unwürdigen Würmern verkommen lassen; Schuldgefühle, Neid, Krieg….
Und vor allem die Idee, dass das Göttliche außerhalb von Außen zu suchen ist.
Es ist nicht außen.
Kann es gar nicht sein.
DIe Außensuche schneidet den Menschen natürlich von seiner eigenen Herzintelligenz ab. Dort, wo das Göttliche, Ewige, Wahre zu finden ist.
Ist es bequem, Getrenntheit zu fühlen?
Auch diese Überschrift kann den Ego-Verstand ganz schön aus der Reserve locken.
Wenn wir ein bisschen genauer hinsehen, ist es genau das, was der Verstand möchte: Sicherheit (kannst auch Kontrolle sagen) um jeden Preis – das Bewusstsein um die eigene Schöpferkraft geht sich da nicht aus.
Da plagt man sich lieber mit dem Opfer-Täter-Retter Spiel ab. Findet Schuldige (Kirche, Politiker, Schule…oder einfach nur den Partner), fühlt sich schuldig, hat Beziehungsprobleme, Blockaden, Schmerzen…
Hat das Gefühl, das etwas fehlt oder alles zu viel ist – je nachdem. Oder? Kommt dir das bekannt vor?
Es ist wohl nicht nur bequem, sondern macht auch große Angst, sich der in uns innewohnenden großen Kraft und Würde, Selbstwirksamkeit wahrhaftig zu er-mächtigen.
Es wurde wohl über tausende von Jahren, über viele Generationen, Inkarnationen, antrainiert und in diesem Leben gleich wieder re-aktiviert.
Da genügt nur ein Satz (in der Kindheit oder auch später), um den Selbstwert dauerhaft zu erniedrigen.
Gib deine Angst auf – lass dich auf das Leben ein
Wie sehr wünschen wir uns frei zu sein? Frei von diesen Konstrukten, die teils erworben, teils selbst erbaut so einengen. Frei von diesen Geschichten, die wir und andere über uns erzählen und somit immer wieder wahr machen.
Unsere tiefe Angst, den Kontroletti aufzugeben wirkt tief und kann nach meiner Erfahrung nicht mit einem Fingerschnips oder dem Zauberstab weggemacht werden. Es kommt auch kein Retter von außen.
Jahrelanges Herumkauen auf der Vergangenheit (Opfer? Täter? ) sowie spirituelle Zuckerwatte sind nett, aber nicht zielführend und dienen dem Ego.
Es ist die Bereitschaft, dich tief einzulassen auf das Leben.
Erkenne deine Widerstände, deine Ängste, deine Trigger.
Erkenne dein „Schönreden“. Sei bereit massiv ehrlich zu dir zu sein. Wirklich ehrlich. Das ist manchmal ziemlich unbequem.
Das Ego darf dir dienen, wenn du dich Tag für Tag in deiner Bereitschaft übst, alle deine Schatten, die dir das Leben ohnehin zeigt, zu beleuchten um dann zu transformieren.
Das Leben lädt uns ein, das aufzulösen, was wir schon so lange mitschleppen.
Alles, was du JETZT löst, befreit auch deine Vergangenheit, deine Zukunft, deine Kinder.
Lass uns gemeinsam das Leben tanzen und diese großartige, transformative Zeit nutzen, um uns an unsere Schöpferkraft zu erinnern und volle Verantwortung dafür übernehmen. DANKE!


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